Arbeit & Soziales
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Die Debatte über eine Reform des Arbeitszeitgesetzes nimmt Fahrt auf. Der Einzelhandel begrüßt den Vorstoß zu mehr Flexibilität, lehnt jedoch eine verpflichtende elektronische Arbeitszeiterfassung klar ab.
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Der Einzelhandel spricht sich gegen Pläne aus, Minijobs abzuschaffen oder deutlich einzuschränken. Aus Sicht der Branche sind geringfügige Beschäftigungen weiterhin ein wichtiges Flexibilitätsinstrument – für Beschäftigte wie für Unternehmen.
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Der Handelsverband Deutschland (HDE) bewertet den Vorschlag der CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT), den Rechtsanspruch auf Teilzeit einzuschränken, als Anlass für eine grundsätzliche Debatte über ein zukunftsfähiges Arbeitsrecht. Gleichzeitig betont der Verband, dass Teilzeitvereinbarungen weiterhin einvernehmlich möglich bleiben sollten.
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Nach der Übergabe des Abschlussberichts der Kommission zur Sozialstaatsreform an Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) viele Vorschläge positiv. Bei Minijobs hält der Verband die Kritik der Kommission jedoch für nicht nachvollziehbar.
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Der Handelsverband Deutschland (HDE) drängt im Dialog mit dem Bundesarbeitsministerium auf eine Modernisierung des Arbeitszeitgesetzes und unterstützt die geplante Aktivrente als Instrument gegen den demografischen Wandel. Gleichzeitig müssten aber teure Frühverrentungsanreize abgeschafft werden.
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Nach der Entscheidung der Mindestlohnkommission warnt der Handelsverband Deutschland (HDE) vor den Folgen. Der HDE steht zu der unabhängigen Mindestlohnkommission, kritisiert aber vor allem die politische Einmischung im Vorfeld der heutigen Entscheidung scharf und fürchtet nun erhebliche Jobverluste im Einzelhandel. Mit Blick auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Branche, die sich seit sechs Jahren in der Rezession beziehungsweise Stagnation befindet, sei ein Mindestlohn in Höhe von 13,90 Euro zum 01.01.2026 sowie 14,60 Euro zum 01.01.2027 nicht mehr zu stemmen.
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Mit Blick auf die in diesem Jahr anstehende Entscheidung der Mindestlohnkommission macht der Handelsverband Deutschland (HDE) klar, dass eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns fatale Konsequenzen haben könnte. So zeigt eine aktuelle HDE-Umfrage unter rund 550 Handelsunternehmen aller Größen, Branchen und Vertriebsformen, dass zwei Drittel der befragten Unternehmen mit negativen Auswirkungen auf die Beschäftigung bis hin zu Entlassungen rechnen.
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