Eine bundesweite Trendumfrage unter rund 300 Handelsunternehmen zeigt: In der Woche vor dem vierten Advent sind viele Betriebe mit den Umsätzen unzufrieden. Die Branche setzt nun auf den Endspurt bis Heiligabend sowie auf die Kaufkraft zwischen den Jahren.
Das Weihnachtsgeschäft ist auch in den vergangenen Tagen bei vielen Händlerinnen und Händlern kaum in Schwung gekommen. Laut einer aktuellen Befragung sind 62 Prozent der teilnehmenden Unternehmen mit den Umsätzen der Woche vor dem vierten Advent unzufrieden; 23 Prozent zeigen sich zufrieden.
Die Umfrage deutet darauf hin, dass es insbesondere am Samstag in Innenstädten, städtischen Vororten und Stadtteilzentren etwas besser lief. Profitieren konnten davon vor allem Spielwarenhandel, Buchhandel sowie der Bekleidungshandel.
Als zentrales Hemmnis nennen viele Unternehmen weiterhin niedrigere Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr: 71 Prozent berichten von gesunkenen Kundenfrequenzen. Entsprechend fällt auch die Gesamtbewertung des bisherigen Weihnachtsgeschäfts eher kritisch aus: 17 Prozent sind zufrieden, 66 Prozent unzufrieden.
Für die kommenden, traditionell besonders umsatzstarken Tage bis Heiligabend richten sich die Erwartungen auf zusätzliche Impulse. Außerdem gilt die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr – regional teils bis Dreikönig – erfahrungsgemäß als zweite Hochphase, etwa durch das Einlösen von Gutscheinen und das Ausgeben von Geldgeschenken.
Für das Weihnachtsgeschäft 2025 rechnet der Verband in den Monaten November und Dezember mit einem Einzelhandels-Gesamtumsatz von 126,2 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspräche das einem Plus von 1,5 Prozent.

