Eine aktuelle Trendumfrage unter rund 300 Handelsunternehmen zeigt: In der Woche vor dem dritten Advent blieb die erhoffte Belebung im Weihnachtsgeschäft aus. Der Blick richtet sich nun auf die bevorstehende, traditionell umsatzstärkste Verkaufswoche vor dem vierten Advent.
Trendumfrage: Stimmung weiterhin verhalten
Nach mehreren bereits schwachen Adventswochen hat sich auch in den zurückliegenden Tagen kaum zusätzlicher Schwung eingestellt. Laut Umfrage ist nur etwa jedes fünfte Unternehmen mit dem Geschäft der Woche vor dem dritten Advent zufrieden; die Mehrheit bewertet die Entwicklung negativ. Insgesamt zeigen sich 18 Prozent mit dem bisherigen Verlauf des Weihnachtsgeschäfts zufrieden, während 68 Prozent unzufrieden sind.
Kundenfrequenzen bleiben ein Thema
Neben den Umsätzen bereiten vielerorts weiterhin die Kundenfrequenzen Sorgen. Selbst am Samstag vor dem dritten Advent wurden in zahlreichen Innenstädten die Vorjahreswerte nicht erreicht: 70 Prozent der befragten Innenstadthändler berichten von Besucherzahlen unter dem Niveau des Vorjahres. Vergleichsweise besser lief es zuletzt in Sortimentsbereichen wie Spielwaren, Uhren, Schmuck und Büchern.
Fokus auf die umsatzstärkste Phase bis Weihnachten
Für viele Handelsbetriebe – auch in Nordwestdeutschland – entscheidet sich in den verbleibenden Tagen bis zum Fest ein wesentlicher Teil des Jahresergebnisses. Entsprechend ruht die Hoffnung auf der Woche vor dem vierten Advent, die erfahrungsgemäß die höchsten Umsätze im Weihnachtsgeschäft bringt. Für die kommende Woche erwartet der HDE einen Einzelhandels-Gesamtumsatz von rund 17 Milliarden Euro.
Die Trendumfrage wurde vom 11. bis 13. Dezember 2025 durchgeführt. Für November und Dezember zusammen rechnet der Einzelhandel im Weihnachtsgeschäft mit Umsätzen von 126,2 Milliarden Euro – ein Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr

