Der Iran-Krieg verschärft die ohnehin angespannte Kostenlage im Einzelhandel. Eine aktuelle Branchenumfrage zeigt: Die Händler sind mit den bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung unzufrieden – und sehen Arbeitsplätze in Gefahr.
Trotz eines leichten Rückgangs bei den einfachen Ladendiebstählen bleibt die Lage für den Einzelhandel ernst: Die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik für 2025 zeigt, dass das Dunkelfeld nach wie vor enorm groß ist und schwere Diebstähle durch Banden unvermindert hoch bleiben.
Die von der Regierungskoalition vorgestellten Maßnahmen werden im Handel zwar teilweise als erster Schritt zur Entlastung bewertet. Zugleich bleibt aus Sicht des Handels der Bedarf an weitergehenden Strukturreformen hoch.
Der Handelsverband Deutschland (HDE), der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) und der Mittelstandsverbund (ZGV) richten sich in einer gemeinsamen Erklärung an Bundeskanzler Friedrich Merz.
Im stationären Einzelhandel können Kundinnen und Kunden schon heute in den allermeisten Geschäften zwischen Bargeld, Karte und mobilen Bezahlverfahren wählen. Vor diesem Hintergrund sieht der Einzelhandel starre gesetzliche Vorgaben zur Akzeptanz bestimmter Zahlungsarten kritisch.
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