Die Verbraucherstimmung in Deutschland zeigt im Juli 2026 eine leichte Erholung, verbleibt aber auf einem weiterhin niedrigen Niveau. Die Folgen des Irankonflikts belasten die Konsumbereitschaft spürbar – ein vollständiges Aufholen der Verluste aus dem ersten Halbjahr gilt als unwahrscheinlich.
Die Ergebnisse des Koalitionsausschusses setzen aus Sicht des Einzelhandels wichtige wirtschaftspolitische Signale. Für eine spürbare Belebung des Konsums und eine nachhaltige Stärkung des Standorts Deutschland reichen die beschlossenen Maßnahmen jedoch noch nicht aus.
Seit dem 1. Juli 2026 gelten neue EU-Zollgebühren für Pakete aus Nicht-EU-Ländern mit einem Warenwert unter 150 Euro. Der Einzelhandel begrüßt den Schritt, mahnt aber weitere Maßnahmen für faire Wettbewerbsbedingungen an.
Der wirtschaftliche Schaden durch Ladendiebstahl im deutschen Einzelhandel hat 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Laut einer aktuellen Studie des EHI Retail Institute überstieg der Warenverlust erstmals die Drei-Milliarden-Euro-Marke – mit steigender Tendenz.
Der Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments berät über die Ausgestaltung des digitalen Euro. Der Einzelhandel mahnt dabei ein transparentes und kostengerechtes Gebührenmodell an – andernfalls droht das neue Zahlungsmittel besonders für kleinere Händler unattraktiv zu werden.
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