Der Einzelhandel engagiert sich seit Jahrzehnten für Umweltschutz und Ressourcenschonung. Doch zu viel Bürokratie und unrealistische Fristen drohen genau die Investitionen zu bremsen, die für eine nachhaltige Transformation nötig sind.
Die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko sorgt im Einzelhandel für verhaltene Umsatzerwartungen. Positive Effekte zeichnen sich vor allem im Sport- und Lebensmittelhandel ab.
Die Konsumstimmung in Deutschland hat im Juni erstmals seit Februar 2026 wieder leicht zugelegt. Dennoch bleibt das Niveau insgesamt schwach – globale Konflikte und steigende Preise belasten weiterhin die Kauflaune der Verbraucherinnen und Verbraucher.
Am 7. Juni 2026 endet die Frist für die Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie in nationales Recht. Der Handelsverband sieht die geplante nationale Umsetzung kritisch: Sie bringe massiven Bürokratieaufwand, gefährde die Tarifautonomie und komme in einer wirtschaftlich denkbar ungünstigen Phase.
Der Handel trägt bereits heute erhebliche Kosten für Verpackung und Recycling. Pläne der Bundesregierung für eine nationale Plastikabgabe stoßen auf scharfe Kritik – sie würden Unternehmen zusätzlich belasten, ohne die erhoffte Lenkungswirkung zu entfalten.
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