Das Gericht der EU hat am 10. November 2021 die Entscheidung der EU-Kommission vom Juni 2017 bestätigt, wonach Google seine marktbeherrschende Stellung bei der allgemeinen Suche missbraucht hat, indem es seinen eigenen Shopping-Vergleichsdienst günstiger behandelt hat als konkurrierende Dienste.

Wegen des Verstoßes gegen das EU-Kartellrecht hatte die EU-Kommission eine Geldbuße von 2,42 Mrd. Euro gegen das Unternehmen verhängt.

Google zeigte lauten den Richtern seinen eigenen Dienst an prominenter Stelle auf der ersten Suchergebnisseite oder in der Nähe davon an, unabhängig davon, wie gut oder relevant er war, während konkurrierende Dienste auf die vierte oder niedrigere Seite zurückgestuft wurden, wo sie nicht einmal gesehen wurden.

Die Entscheidung des Gerichts finden Sie hier: https://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=249001&pageIndex=0&doclang=EN&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=39567826

 

via Handelsverband Deutschland (HDE) – Europa