Acht Mitgliedstaaten haben Ende Oktober die EU-Kommission dazu aufgerufen, dringend koordinierte Maßnahmen gegen Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) vorzulegen. PFAS sind Chemikalien, die schwer abgebaut werden und somit lange in der Umwelt verbleiben.

Die Mitgliedstaaten – Belgien, Luxemburg, Dänemark, Schweden, Österreich, Frankreich, Niederlande und Finnland – sprachen sich im Rahmen des letzten Umweltrates dafür aus, alle nicht wesentlichen Verwendungen von PFAS im Rahmen der REACH-Verordnung zu verbieten. Dabei unterstützten die Mitgliedstaaten das Ziel der EU-Chemikalienstrategie zum schrittweisen Ausstieg der Nutzung von PFAS in Produkten. Deutschland hatte bereits zuvor mit anderen Mitgliedstaaten seine Absicht erklärt, bis zum 15. Juli 2022 einen Beschränkungsvorschlag zu PFAS bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) einzureichen.

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