Die 192 Mitglieder des 1874 gegründeten Weltpostvereins einigten sich Ende September 2019 in Genf einstimmig auf einen Kompromiss in der Gebührenfrage. Staaten, in denen besonders viele Warensendungen ankommen, können ihre Gebühren zügiger erhöhen als bislang geplant.

Das verhinderten die bisherigen Vereinbarungen des Weltpostvereins, der seit 145 Jahren den internationalen Postverkehr regelt. Die USA hatten gedroht, aus der Organisation auszutreten, wenn China, das im Weltpostverein bisher immer noch als Schwellenland gilt, als Absenderland den Empfängerländern weiterhin verhältnismäßig niedriger Gebühren zahlt. So dürften in Zukunft für Warensendungen aus China in andere Länder realistischere Versandpreise veranschlagt werden.

via Handelsverband Deutschland (HDE) – Europa