Welches sind die dringendsten Herausforderungen, denen sich EU-finanzierte Forschung und Innovation stellen sollten? Was sind die wichtigsten – wissenschaftlichen, technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen – Auswirkungen, auf die EU-finanzierte Forschung und Innovation abzielen sollte?

Dies sind Fragen, die die EU-Kommission in ihrer Online-Konsultation zur Umsetzung von Horizon Europe, dem nächsten EU-Forschungs- und Innovationsprogramm (2021-2027), zur Diskussion stellt. Der Konsultationsprozess soll dazu beitragen, die europäischen Forschungs- und Innovationsinvestitionen in den kommenden Jahren entsprechend der größten gesellschaftlichen Herausforderungen, wie z.B. dem Klimawandel, zukunftsorientiert zu gestalten.

Mit einem vorgeschlagenen Budget von 100 Milliarden Euro zwischen 2021 und 2027 stellt das Rahmenprogramm von Horizon Europe die größte gemeinsame multinationale Investition in Forschung und Innovation in Europa dar.

Die Konsultation wird Beiträge aus ganz Europa und darüber hinaus sammeln. Die eingegangenen Beiträge werden in die Ausarbeitung eines „Strategieplans“ für Horizon Europe einfließen, der die gezielten Auswirkungen der Investitionen in Forschung und Innovation sowie die Prioritäten für die ersten vier Jahre der Umsetzung von Horizon Europe dargelegt. Ein zentrales Ereignis in diesem Prozess der Mitgestaltung sind die sog. Europäischen Forschungs- und Innovationstage, welche vom 24. bis 26. September 2019 in Brüssel stattfinden werden.

Die Konsultation steht allen an künftigen Prioritäten der EU für Forschung und Innovation Interessierten auf der ganzen Welt offen und endet am 8. September 2019.

Der Online-Fragebogen der Konsultation ist hier abrufbar.

Zur Beantwortung der Fragen wird empfohlen, die Leitlinien für den ersten Strategieplan zur Umsetzung des Forschungs- und Innovationsrahmenprogramms Horizon Europe zu lesen. Das Dokument ist hier erhältlich.

via Handelsverband Deutschland (HDE) – Europa