Im Rahmen der Studie werden die wichtigen Erkenntnisse, die im Rahmen des Forschungsvorhabens GeNaLog gewonnen werden konnten, zusammengefasst und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die Projektpartner von GeNaLog wollen damit interessierten Unternehmen eine Übersicht geben, wie Nachtlogistik unter vollem Schutz der Nachtruhe der Anwohnenden perspektivisch als gangbare Option in die Überlegungen mit einbezogen werden kann.

Darüber hinaus ist die Studie auch für Städte und Kommunen, Anwohner sowie Fahrzeughersteller und Anbieter geräuscharmer technischer Lösungen im Bereich der Warendistribution gleichermaßen wertvoll.

Ziel des Forschungsprojektes „Geräuscharme Logistikdienstleitungen für Innenstädte durch den Einsatz von Elektromobilität“ (GeNaLog) war es, ein dienstleistungsbasiertes Logistikkonzept „Geräuscharme Nachtlogistik“ zur Reduzierung der Lärm- und Schadstoffbelastung und der Verkehrsüberlastung in urbanen Gebieten zu entwickeln und in einer Testphase zu erproben. Zu diesem Zweck wurden bestehende Konzepte zur Belieferung von Einzelhandelsfilialen mit dem Ziel verändert, elektrische Lkw (E-Lkw) nachhaltig in die urbane Logistikkette zu integrieren. Dies erfolgte schwerpunktmäßig auf vier Ebenen: dem Distributionskonzept, Fahrzeugeinsatz, Technologieeinsatz und einer Akzeptanzuntersuchung.
Neben der Anpassung des Distributionskonzepts auf die nächtlichen Anforderungen und dem Fahrzeugeinsatz eines E-Lkw spielen vor allem die verwendeten Technologien zur Be- und Entladung eine entscheidende Rolle. Leise Technologien sollten so ausgewählt und eingesetzt werden, dass der Gesamtprozess den gesetzlichen Anforderungen zum Schutz vor Lärm entspricht.

Die Studie wird auf der Webseite www.genalog.de zum Download angeboten.

via Handelsverband Deutschland (HDE) – Standort & Verkehr